Leseprobe aus Detektiv's Black Book
Kapitel Fototechnik

Fototechnik

Jeder Detektiv wird im Laufe seiner beruflichen Tätigkeit mit der Notwendigkeit von Foto- und Filmaufnahmen konfrontiert werden und deshalb ist es unbedingt notwendig, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen und die Fotodokumentation auch in Extremsituationen bewußt einzusetzen.

Während in den letzten Jahrzehnten, sowohl die Kameratechnik wie auch die Film- und Fotoausarbeitung massivst vorangetrieben und verfeinert wurde, so haben wir es heute mit einer vollkommen anderen und vor allem elektronischen Aufnahme- und Wiedergabetechnik zu tun. Dies ermöglicht es uns allerdings, eine wesentlich leichtere und bessere Handhabe des Werkzeugs Fotografie und führt letztendlich auch zu einem schnelleren Ergebnis. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, Fälschungen so perfekt herzustellen, daß selbst Sachverständige nicht in der Lage sind, diese auf Anhieb zu enttarnen.

Je komplexer und aufwendiger ein Arbeitsgebiet wird, um so schwieriger wird es auch, dieses Gebiet zu beherrschen und Fehlleistungen auszuschließen. Wir werden uns daher in der Folge nur mit jenen Grundzügen der Fotografie befassen, die ein Verständnis für beide Techniken vermittelt: Analog wie Digital.

Analoge Informationen sind kontinuierlich, gehen also stufenlos ineinander über (beispielsweise sind die Farben eines Regenbogens nicht genau voneinander abgrenzbar).

Digitale Informationen bestehen aus einer begrenzten Anzahl von Abstufungen (z. B. 256 Farben 8 Bit). Der Wechsel von einem digitalen Zeichen zum nächsten .......................

Kamera

Alle Kameras sind dem Prinzip nach lichtdichte Gehäuse mit einer mehr oder weniger großen Eintrittsöffnung für das Licht, welches durch mehrere Linsen geleitet, auf die dahinter liegende lichtempfindliche Schicht auf einem Film bzw. einen lichtempfindlichen elektronischen Schaltkreis (CCD- oder CMOS-Chip) ...................